Zum Thema "Kirche"

Hemmerle, Klaus

Produktabbildung - Zum Thema "Kirche"
Herausgeber:Bader, Wolfgang
Mitwirkende:Geleitwort von Kardinal Karl Lehmann
Einband:kartoniert
auch als E-Book erhältlich
Abmessungen:19 x 11 cm
Seiten:96
Erscheinungsdatum:2012 - 2. Aufl.
ISBN:978-3-87996-929-6
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14,90 CHF
"Eine Veröffentlichung zur rechten Zeit" (Karl Kardinal Lehmann).
Beiträge des Theologen wie des Bischofs Klaus Hemmerle zum Thema "Kirche". Aus dem Inhalt: Der Ort der Kirche - Der Weg der Kirche - Die Sendung der Kirche - Das Amt in der Kirche - Die Zukunft der Kirche.


„Leise, aber unüberhörbar, rücksichtsvoll, aber treffsicher, enthüllend, aber gerade so auch heilsam: Man ist erstaunt, wie die 35 Stücke von 1968 bis 1993 unsere unmittelbare Gegenwart und die aktuelle Stimmungslage treffen. Dies ist nur möglich, weil Klaus Hemmerle uns selbst heute in die Mitte und Tiefe unseres Lebens und Leidens trifft. Seine Worte aus ganz verschiedenen Situationen sind heilsame Medizin für Kirche und Gesellschaft: Goldkörner des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, eine Veröffentlichung zur rechten Zeit." (Karl Kardinal Lehmann)

AUTOREN-/HERAUSGEBER-INFO
Hemmerle, Klaus
Klaus Hemmerle (1929-1994), Lehrtätigkeit in Bonn, Bochum und Freiburg, 1975 Bischof von Aachen. 1967 Habilitation bei Bernhard Welte in Freiburg "Gott und das Denken nach Schellings Spätphilosophie". 1968 Geistlicher Rektor des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn. 1971 Professor für Fundamentaltheologie in Bochum. Zusammen mit Ernst Ludwig Ehrlich Mitgründung des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim ZdK.
Sein philosophisch-theologisches Werk, aber auch seine spirituellen Impulse gelten als wegweisend und erleben derzeit eine Renaissance.
Nicht weniger hat er durch seine persönliche Zuwendung viele Menschen bleibend geprägt. Sein geistlich-theologisches Erbe findet zunehmend Beachtung.
PRESSESTIMMEN
"Die Auswahl der Texte wirkt als eine Art Appetizer und lädt unaufdringlich dazu ein, die zu ganz verschiedenen Anlässen entstandenen Überlegungen von Klaus Hemmerle wieder zu lesen. Sie treffen den Ton und sind so, unter veränderten Bedingungen von heute, schon wieder aktuell. Bei dem einen oder anderen Text hat man den Eindruck, er kommentiere Zustände, Trends und Entwicklungen der Gegenwart, obwohl er aus einer ganz anderen Zeit stammt. (...) Kardinal Lehmann hat recht: Die Stimme von Klaus Hemmerle fehlt. Es lohnt sich, wieder neu über seine Anregungen nachzudenken."
Andreas R. Batlogg SJ, RelliS, 2/2016, Nr. 20
Zeitschrift für den katholischen Religionsunterricht


“1968, also drei Jahre nach dem Vatikanum II., notierte Klaus Hemmerle: ‚Die Kirche als Zeichen mitten in dieser Welt; das bedeutet gerade nicht eine Selbstbespiegelung dessen, was die Kirche kann und hat und ist. Ein Zeichen schaut nicht auf sich, sondern von sich weg. Und so soll die Kirche in der Welt, mittendrin in ihr sein, dass sie einmal den Mut hat, nicht sich selbst zum Thema zu machen, sondern das, wohin sie schaut, den Boden, auf dem sie steht, die Menschen, die um sie sind.‘ Bischof Hemmerle verstand darunter gerade nicht die Unterwerfung an Mainstream-Moden, auch innerhalb der Kirche. Jahrzehnte später wird er erklärend hinzufügen: ‚Im Evangelium gehören Nüchternheit und Ausblick zusammen (…) Wir brauchen das Wissen, dass es immer schwieriger wird, den Glauben verständlich zu machen in dieser großen Schere zwischen unserer heutigen Kultur und der Botschaft des Evangeliums‘(…).“
(Jhos Levy, „Die Warte“, Luxemburger Wort, 16.2. 2012)


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