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Das Schweigen der Guten: Bonhoeffers Weckruf

Ein Lesebuch

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Art.Nr. 66-1342

ISBN 978-3-7346-1342-5

EAN 9783734613425


Bonhoeffers Weckruf
Das Schlimmste ist das Schweigen der Guten.

»Auf der Flucht vor der öffentlichen Auseinandersetzung erreicht dieser und jener die Freistatt einer privaten Tugendhaftigkeit. Er stiehlt nicht, er mordet nicht, er bricht nicht die Ehe, er tut nach seinen Kräften Gutes. Aber in seinem freiwilligen Verzicht auf Öffentlichkeit weiß er die erlaubten Grenzen, die ihn vor dem Konflikt bewahren, genau einzuhalten. So muss er seine Augen und Ohren verschließen vor dem Unrecht um ihn herum. Nur auf Kosten eines Selbstbetrugs kann er seine private Untadeligkeit vor der Befleckung durch verantwortliches Handeln in der Welt reinerhalten. Bei allem, was er tut, wird ihn das, was er unterlässt, nicht zur Ruhe kommen lassen …« (Dietrich Bonhoeffer)

»Der Stachel sitzt.« (Rudolf Walter)

Bedenkenswerte Reflexionen und Anstöße zu einem Bonhoeffer-Wort mit »Weckruf-Qualität«.

Mit Beiträgen von:
Andreas Batlogg SJ, Otto Betz, Eugen Drewermann, Gotthard Fuchs, Anselm Grün, Stéphane Hessel, Helga Kohler-Spiegel, Ralph Kunz, Br. Niklaus Kuster, Martin Lintner, Ueli Mäder, Jürgen Moltmann, Rudolf Walter, Slavoj Žižek u. v. a. m.

 

 

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Das Schweigen der Guten: Bonhoeffers Weckruf

Bonhoeffers Weckruf
Das Schlimmste ist das Schweigen der Guten.

»Auf der Flucht vor der öffentlichen Auseinandersetzung erreicht dieser und jener die Freistatt einer privaten Tugendhaftigkeit. Er stiehlt nicht, er mordet nicht, er bricht nicht die Ehe, er tut nach seinen Kräften Gutes. Aber in seinem freiwilligen Verzicht auf Öffentlichkeit weiß er die erlaubten Grenzen, die ihn vor dem Konflikt bewahren, genau einzuhalten. So muss er seine Augen und Ohren verschließen vor dem Unrecht um ihn herum. Nur auf Kosten eines Selbstbetrugs kann er seine private Untadeligkeit vor der Befleckung durch verantwortliches Handeln in der Welt reinerhalten. Bei allem, was er tut, wird ihn das, was er unterlässt, nicht zur Ruhe kommen lassen …« (Dietrich Bonhoeffer)

»Der Stachel sitzt.« (Rudolf Walter)

Bedenkenswerte Reflexionen und Anstöße zu einem Bonhoeffer-Wort mit »Weckruf-Qualität«.

Die Zeiten sind andere. Doch was Dietrich Bonhoeffer schreibt, hat nichts von seiner Brisanz verloren. Viele Menschen spüren: Wir können, dürfen nicht schweigen angesichts von Entwicklungen, die verunsichern, oft auch Angst machen. Zugleich merken wir, wie schwierig eine gemeinsame Vergewisserung dessen ist, was unser Leben und Zusammenleben tragen soll.
Die Beiträge dieses Lesebuchs loten unterschiedliche Aspekte aus.

Impulse in unübersichtlicher Zeit, in der einfache Antworten versagen und die Komplexität dennoch (auch ganz persönlich) bewältigt werden will.

Aus dem Inhalt:

– Ein Wort wie ein Weckruf
– Unterscheidungen · Entscheidungen · Dilemmata
– Sucht! Empört euch! Handelt!
– Ermutigungen

Mit Beiträgen von: Andreas Batlogg SJ, Otto Betz, Eugen Drewermann, Gotthard Fuchs, Anselm Grün, Stéphane Hessel, Helga Kohler-Spiegel, Ralph Kunz, Br. Niklaus Kuster, Martin Lintner, Ueli Mäder, Jürgen Moltmann, Rudolf Walter, Slavoj Žižek u. v. a. m.

Autor(en): Rosemarie Egger (Hg.)
Seiten: 192
Umschlag: kartoniert
Abmessungen: 13 x 21cm
Sparte: buecher
Erscheinungsdatum: 20.06.2024

Autoren

Rosemarie Egger

Rosemarie Egger, gebürtige Wienerin, Schriftstellerin, bekannt durch Gedichte, Kurzprosa (u. a. veröffentlicht in Christ in der Gegenwart) und als Herausgeberin mehrerer Werke. Sie lebt in Zürich.

Titel von Rosemarie Egger

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